Bericht von Fredi.

Und wiedermal war es soweit, die Grab the Flag Saison hat begonnen. Rund zehn Teilnehmer aus der Schweiz haben den langen Weg nach Ungarn, zum Pannoniaring auf sich genommen.
Schoch Adi / Neukomm Felix / Frey Roger / Kaufmann Jo / Arnold Toni / Weber Roger / Notter Fredi
Gut gelaunt konnten wir am Sonntagabend die von Felix reservierte Box Nr. 25 beziehen. Nach dem Administrativen, ging es zur Fahrzeugabnahme, auch hier wurden die Schweizer durchwegs über den guten Zustand und der Schweizer-Qualität der Motorräder immer wieder gelobt.
Bei schönstem Sonnenschein, aber einem etwas bissigen Wind sind wir zusammen Nachtessen gegangen und freuten uns auf drei schöne und warme Tage an der Rundstrecke. Vorher aber gingen wir noch in unsere Box um den Abend gemütlich mit einem Mohrenkopf und ein paar Bierchen und einem Kaffee abzurunden.

Wie immer starteten die «Neulinge» und Wiedereinsteiger zu ihrer 20 Minuten Probefahrt.
Pünktlich wie ein Uhrwerk konnte die mittlere Gruppe starten und die ersten Eindrücke der neu gebauten Kurve 5 erkunden. Eigentlich war es wie immer, sauber und in einem sehr guten Zustand, was uns natürlich immer mutiger werden liess und so auch die Rundenzeiten von Lauf zu Lauf immer etwas weniger wurden. Natürlich gab es den einen oder andren Ausritt, jedoch hatten wir keinen Landschaden zu verzeichnen. Das eine oder andere Motorrad wurde etwas auf die Probe gestellt und so kam es, dass ich bereits im 1.en Turn mit einem Leck im Tank zu kämpfen hatte.
Nach zweimal erfolglosen spachteln versuchte ich es mit einem 2-Komponennten Harz, dieser erwies sich als richtig und nach 3 verpassten Läufen, konnte ich nach der Mittagsruhe endlich die Verfolgung aufnehmen. Dank dem in der deutschen Nachbarbox ein Motorrad nicht fertig wurde, haben sie eine Schweissanlage mitgebracht, was Roger das Glück bescherte, dass er seinen Fusshebel der Hinterradbremse vor Ort meisterhaft reparieren lassen konnte und das Rennen weiterhin seinen Verlauf nahm.

Auf der Strecke wurde diszipliniert gefahren, selten kam es zu einem Rempler oder gar einem Sturz, lediglich einmal rückte der Notfallwagen aus um einen Fahrer zur Notfall-Station zu bringen. Alles in allem durften wir auf drei sehr schöne Tage mit guten Kameradschaft zurückblicken, hier möchte ich mich auch noch bei Jaqueline für die Bilder bedanken!
Da lohnt es sich doch den Weg von 865 Kilometer unter die Räder zu nehmen. Hoffen wir einfach, dass wir uns alle bei guter Gesundheit wieder sehen werden ……..
mit sportlichen Grüssen Fredi (Danke Fredi für deinen Bericht und die Fotos von dir und Jaqueline / Pepo)
